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Allergie-Diagnostik:
Neuer Test beim Hausarzt findet den Auslöser einfach und schnell

Leiden Sie jetzt zu Frühlingsbeginn an Schnupfen, der bereits länger als zwei Wochen anhält? Ist ein Husten hartnäckiger als sonst, haben Sie häufig Atemprobleme oder sind bei Ihnen in letzter Zeit merkwürdige Hautrötungen und Juckreiz aufgetreten? Wenn Ihr Arzt bei solchen oder ähnlichen Symptomen auf den ersten Blick keine Ursache entdecken kann, dann könnte es sein, dass Sie auf einen Stoff aus Ihrer Umwelt allergisch reagieren. Auslöser können Blütenpollen, Schimmelpilze oder Nahrungseiweiße sein. Bisher musste Sie Ihr Hausarzt stets zu einem Allergologen überweisen, um den Allergieverdacht zu erhärten. Doch seit Herbst 2004 ist in Deutschland ein Allergie-Test erhältlich, den auch Ihr Hausarzt durchführen kann. In diesem Beitrag erfahren Sie, worin die Vorteile des Tests liegen, für welche Allergien er sich eignet und wie verlässlich er wirklich ist.

Medikamente stören den Test nicht

Bei manchen Patienten mit Hautproblemen, Atemnot oder Verdauungsbeschwerden vergehen Jahre, bis sie selbst oder ein guter Therapeut endlich auf den Gedanken kommen, es könnte sich um eine Allergie handeln. Ein Problem in der Allergie-Diagnostik war bisher, dass sie meist nur von einem Facharzt (Allergologen) sicher durchgeführt werden konnte. Doch mit dem neuen Test (Fast-Checkpoc®) hat sich das geändert. Er ist so einfach, dass er schnell und problemlos in der Praxis Ihres Hausarztes durchgeführt werden kann.

Das sind die Vorteile des neuen Tests:

* Er ist beim Hausarzt durchführbar.
* 2 Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügen.
* Das Ergebnis liegt nach 30 Minuten vor.
* Die Einnahme von Allergiemitteln (Kortison, Antihistaminika) stört nicht.

Die meisten anderen Allergietests sind nicht durchführbar, wenn Sie in der Woche vorher allergiedämpfende Medikamente wie Kortison oder Antihistaminika (aber z. B. auch Antidepressiva oder Schlafmittel) eingenommen haben. Diese Einschränkung entfällt bei der neuen Methode.

Mehr Infos zum Test hier: http://www.fastcheckpoc.com







95 % aller Allergien können nachgewiesen werden

Mit dem Schnelltest kann Ihr Arzt auf einen Schlag die zwölf gängigsten Auslöser von Atemwegsallergien (z. B. Heuschnupfen oder Asthma) und die zwölf häufigsten Auslöser von Nahrungsmittelallergien nachweisen. Die Auswahl ist so getroffen, dass etwa 95 % aller Allergiker auf einen dieser Stoffe ansprechen, d. h., nur 5 % der Allergien können nicht nachgewiesen werden. Die betreffenden Allergene sind auf einem Teststreifen aufgetragen, der mit Ihren verdünnten Blutstropfen getränkt wird. Wenn in Ihrem Blut Antikörper gegen diese Stoffe vorhanden sind, erscheint nach einer halben Stunde ein dunkles Pluszeichen – ohne Allergie-Antikörper wird ein Minuszeichen sichtbar. Allerdings werden mit diesem Test nur "echte" Allergien (so genannte Soforttyp-Allergien) erkannt. Diese werden durch Antikörper der Klasse IgE ausgelöst. Daneben gibt es z. B. auch Kontaktallergien, die nicht durch IgE verursacht werden. Das gilt auch für einige Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeitsreaktionen gegen Nahrungsinhaltsstoffe wie Histamin.

Allergietests: Jeder zweite liegt daneben

Trotz dieser Vorteile bedeutet ein positives Testergebnis mit dem neuen Verfahren noch lange nicht, dass Sie auch wirklich an einer Allergie leiden müssen: Nur die Hälfte der Patienten, die auf einen Stoff reagieren, sind auch tatsächlich allergisch gegen die Substanz. D. h., in jedem zweiten Fall wird eine Allergie angezeigt, die in Wirklichkeit gar nicht oder nur extrem schwach ausgeprägt ist. Dies ist aber kein alleiniges Problem des neuen Tests, sondern trifft in etwa dieser Größenordnung auf alle Allergie-Diagnoseverfahren zu.

Wenn jedoch tatsächlich eine Allergie gegen die Substanzen besteht, dann spürt der Hausarzt-Test sie auch in 9 von 10 Fällen auf. Er ist damit ebenso genau wie die aufwändigeren Bluttests bei einem Allergologen. Wenn Sie also den Verdacht haben, dass Sie an einer Allergie leiden, können Sie das nun sehr schnell bei Ihrem Hausarzt klären lassen. Die Kosten des Tests werden von den Krankenkassen übernommen. Wenn das Ergebnis negativ ist, dann ist Ihr Verdacht vermutlich unbegründet. Wenn jedoch bei einer Substanz das Pluszeichen erscheint, dann sollten Sie diesen Anfangsverdacht zum Anlass nehmen, eine genauere Untersuchung bei einem Allergologen durchführen zu lassen.



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